Historisches

aus der Sicht eines langjährigen Mitarbeiters

1956 entließ die TH München Dipl.-Ing. D. G. Haumann ins Berufsleben. Angeregt von Prof. R. Finsterwalder vertiefte er seine Studien in Photogrammetrie und verpflichtete sich beim NRC Ottawa für die Gletschervermessung. Nach Jahren in Kanada zog es ihn wieder nach Deutschland, wo er zusammen mit Dr.- Ing. G. Zülsdorf

1963 das Ingenieurbüro 'Haumann & Zülsdorf' in München Bogenhausen gründete. Das IOC bescherte der Münchner Bauwirtschaft ab 1966 durch die Vergabe der Olympischen Spiele 1972 nach München einen grandiosen regionalen Aufschwung, den auch die beiden Ingenieure nutzten und

1969 ihr Ingenieurbüro um eine photogrammetrische Abteilung erweiterten. Hierzu erwarben sie einen Autographen 'WILD A8'. Selbstverständlich wurde in diesen Jahren noch analog gedacht, gearbeitet und ausgewertet, da damals als Rechner- und Programmierkapazität zum Preis eines Reihenhauses lediglich wenige Programmschritte und Datenspeicher zur Verfügung standen. Doch gehörten sie sicher zu den ersten, die tachymetrische Berechnungen und Punktauftrag an Tischrechner und Plotter delegierten. Die Aufgaben wuchsen, die zu bewältigenden Mengen wurden immer größer und erlaubten schließlich nach Umzug in ein neues Büro in eine Bogenhauser Villa

1972 die Anschaffung eines zweiten Auswertegerätes 'WILD A8'. Inzwischen machte auch die Entwicklung der Tischrechner gewaltige Fortschritte und offerierten dem Benutzer die unglaubliche Menge von 1k-memory. Und sofort stellte man Überlegungen an, die personalintensive und zeitraubende Zuarbeit eines Helfers am Auswertegerät, beispielsweise zum Anschreiben von Höhenzahlen, oder Messen von DGM-Rastern, etc. durch einen Rechenknecht zu ersetzen. Hierzu mußte natürlich nach Möglichkeiten gesucht werden die dazu nötige Digitalinformation den analogen Geräten zu entlocken. Nach zahlreichen Versuchen mit verschiedenen Methoden der Analog-Digital-Wandlung kam ...

Weiterlesen...